bunte wände,
rote hände,
von all dem blut,
es tat so gut,
es fließen zu sehen,
mein herz blieb kurz stehen
war wundervoll mal loszulassen,
kurz es lassen mich zu hassen,
für alles was ich mache,
in jeder noch so kleinen sache,
die klinge in der hand,
vollkommen ohne verstand
angesetzt und durchgezogen,
bin für einen kurzen moment geflogen,
nach dieser langen zeit,
wieder zurück in der vergangenheit,
bei alten erinnerungen,
die mich einfach so verschlungen,
total in ihre fänge nahmen,
und anfingen mich zu lahmen
ich bin wie erstarrt,
nach außenhin komplett hart,
doch in mir ist alles durcheinander,
bräuchte dringend ein glas champagner,
gegen diese dinge in meinem kopf,
am besten einen knopf,
zum ausschalten,
niemand hat mich je von etwas abgehalten,
ich sehe es daran was ich jetzt bin,
finde in meinem leben keinen sinn
denke ich an das was war,
so wird mir klar,
das es früher nicht mal besser war,
bloß etwas mehr tragbar,
ich erschrecke mich vor mir,
wie ich mich selbst verlier,
ich will das alles so nicht,
doch ich betone schlicht,
wie es richtig geht, dass weiß ich nicht,
ich merke wie es mich ersticht,
und ich laufe einsam, ohne licht,
sitze hier und schreibe ein gedicht
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